Website selbst bauen oder machen lassen? Ein ehrlicher Vergleich

Wenn man in die Selbstständigkeit startet, stellen sich viele die Frage, ob sie sich ihre Website mit Baukästen wie Wix, Jimdo oder ähnlichen Baukästen selbst bauen oder ob sie das in professionelle Hände abgeben. Versprechungen der Baukasten-Anbieter wie »Deine fertige Website an nur einem Wochenende« klingen da natürlich super einfach. Fragt man allerdings mal eine Agentur oder einen Webdesigner:in, sagen die das genaue Gegenteil. Beide haben natürlich recht und dennoch haben sie ein persönliches Interesse daran, dass ihre Lösung bzw. Dienstleistung die bessere Entscheidung ist. Ich versuche mal beide Möglichkeiten zu beleuchten, um Ihnen eine kleine Entscheidungshilfe zu geben.

Wofür ein Baukasten wirklich gut ist

Wenn sich Ihre Website über die Zeit nicht großartig verändern wird und für Ihr Geschäft eher nebensächlich ist, ist die Baukasten-Lösung völlig in Ordnung. Wenn Sie für Ihren Verein einfach nur eine Website wollen, um erreichbar zu sein. Oder wenn Sie erstmal testen wollen, ob Ihr Angebot bzw. Ihre Dienstleistung ankommt. Oder eine kleine Web-Visitenkarte. Hier wäre es wirklich Geldverschwendung, eine teure Agentur oder einen Webdesigner:in zu beauftragen.

Das Versprechen »Deine fertige Website an nur einem Wochenende« stimmt dabei sogar oft, es hat aber auch Grenzen.

Wo der Baukasten an seine Grenzen kommt

Die erste Grenze erreichen wir bei der Optik. Baukasten-Anbieter bieten zahlreiche Vorlagen. Websites sehen damit austauschbar aus, weil tausend andere Unternehmen dieselben Vorlagen nutzen. Bei Besucher:innen bleibt dann natürlich wenig hängen, wenn die Seite aussieht wie bei zehn anderen Unternehmen in der Region.

Die Auffindbarkeit bei Google zieht die zweite Grenze. Sie wollen ja bei Google gefunden werden. Dafür müssen Suchmaschinen Ihre Website verstehen und einordnen können. In den meisten Baukästen lässt sich SEO nur eingeschränkt steuern.

Die dritte und aufwändigste Grenze ist der Wechsel vom Baukasten zu einer professionellen Website. Und dieser Wechsel ist meist immer mit einem kompletten Neustart verbunden. Bilder und Texte können zwar mitgenommen werden, aber der Rest muss neu gebaut werden.

Woran Sie merken, dass sich der Wechsel lohnt

Woran erkennen Sie jetzt aber, ob Sie wechseln sollen oder nicht? Hier ein paar Beispiele: Über Ihre Website kommen keine Anfragen, sondern eher über Empfehlungen. Die Konkurrenz rankt bei Google besser als Sie, obwohl sie fachlich nicht besser sind. Oder sind Sie frustriert, weil die Website nicht so aussieht, wie Sie es sich vorstellen? Sie arbeiten mehr an der Website als an Ihrem eigentlichen Geschäft? Spätestens dann lohnt es sich, die Website in professionelle Hände zu geben. Hier gehts zu meinen Leistungen!

Agentur oder Freelancer:in

Auch hier kann man abwägen, was einem persönlich wichtig ist. Bei einer größeren Agentur haben Sie mehr Breite. Mehr Leute für unterschiedliche Aufgaben, was sich aber direkt im Preis bemerkbar macht. Außerdem haben Sie keinen direkten Kontakt zu der Person, die an Ihrer Website arbeitet. Bei einem Freelancer:in ist es oft günstiger und natürlich auch persönlicher, weil der Kontakt 1:1 läuft. Dafür ist man aber auch abhängiger von der einzelnen Person, besonders wenn diese krank oder ausgebucht ist. Am Ende kommt es immer darauf an, wie viel Ihnen persönliche Betreuung und Planbarkeit wert ist.

Was am Ende wirklich zählt

Am Ende zählt die Frage »Was soll Ihre Website leisten?«. Soll einfach nur eine Website da sein, reicht der geringe Aufwand mit einem Baukasten-System völlig aus. Soll Ihre Website aber für Sie arbeiten, z. B. Anfragen generieren, Vertrauen aufbauen oder potenzielle Mitarbeiter überzeugen, lohnt sich die Investition und zahlt sich in der Regel innerhalb weniger Jahre aus.

Sie sind sich unsicher, was Ihre Website gerade wirklich leisten soll? Lassen Sie uns unverbindlich draufschauen.

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