Fachkräfte finden

Warum sich bei guten Unternehmen keine Fachkräfte mehr bewerben

Sie schalten Stellenanzeigen, aber es kommt nichts zurück. Oder es kommt etwas zurück, das nicht passt. Das liegt selten am Gehalt und fast nie an der Arbeit. Es liegt daran, dass von außen niemand erkennt, wie es ist, bei Ihnen zu arbeiten.

Für inhabergeführte Unternehmen mit 30 bis 150 Mitarbeitenden: produzierendes Gewerbe, Fertigung, technische Dienstleister. Personalverwaltung ist vorhanden, Personalmarketing meist nicht.

Fachkräfte finden im Mittelstand – Der Bewerbermarkt hat sich umgedreht

Fehlende Fachkräfte gehören für Unternehmen in Sachsen zu den größten Risiken für die weitere Entwicklung. Wer Aufträge ablehnen muss, weil Personal fehlt, verliert nicht nur Umsatz, sondern auch Kunden, die dann woanders hingehen.

Früher hat der Betrieb ausgewählt. Heute wählt die Fachkraft. Und sie schaut sich vorher an, wie Sie auftreten: auf Ihrer Website, bei Google, in der Stellenanzeige und Social Media.

Wenn dieser Eindruck nicht überzeugt, entscheidet sich die Person, bevor Sie überhaupt von ihr erfahren. Sie merken davon nichts. Sie merken nur, dass keine Bewerbungen kommen.

Vier Gründe, warum gute Unternehmen übersehen werden

Die Website spricht nur Kunden an, nicht Bewerber. Leistungen, Referenzen, Kontaktformular. Aber nichts, was einer Fachkraft zeigt, wie der Arbeitsalltag aussieht, wer das Team ist und warum Leute bleiben.

Die Stellenanzeige klingt wie alle anderen. „Teamfähigkeit“, „selbstständige Arbeitsweise“, „leistungsgerechte Vergütung“. Wer das liest, erfährt nichts über Sie. Und vergleicht dann nur noch das Gehalt.

Offene Stellen sind schwer zu finden. Ein PDF irgendwo im Menü oder ausschließlich Portale. Wer Ihren Betrieb konkret sucht, findet nichts Verwertbares.

Der Auftritt passt nicht zur Qualität der Arbeit. Moderne Maschinen, saubere Ausführung, gute Leute. Und eine Website von 2012. Diesen Widerspruch nehmen Bewerber wahr, auch wenn sie ihn nicht benennen.

Das Ganze hat einen Namen

Was hier fehlt, nennt sich Employer Branding. Der Begriff klingt nach Agentur, meint aber etwas sehr Bodenständiges: sichtbar machen, wie es ist, bei Ihnen zu arbeiten.

Es geht nicht darum, den Betrieb schöner darzustellen, als er ist. Das würde die falschen Leute anziehen und die richtigen enttäuschen, spätestens in der Probezeit.

Es geht darum, das zu zeigen, was ohnehin stimmt. Warum Mitarbeitende seit fünfzehn Jahren bleiben. Wie Ausbildung bei Ihnen wirklich läuft. Was passiert, wenn jemand einen Fehler macht.

Diese Dinge wissen Sie längst. Nur steht es nirgends.

Markenstrategie. Positionierung. Webdesign. Markensysteme.
Komplexität. Klarheit. Struktur. Vertrauen.
Branding. Design. Digital. Strategisches Sparring.
Verstehen. Schärfen. Gestalten. Umsetzen.

Prozess

So entsteht ein Arbeitgeberauftritt

01 / Verstehen

Gespräche mit Ihnen und, wenn möglich, mit Mitarbeitenden. Was hält Leute hier? Warum ist die letzte Person gegangen? Was erzählen Ihre Azubis zu Hause über den Betrieb?

02 / Klären

Daraus entsteht Ihr Arbeitgeberversprechen: drei bis fünf Aussagen, die stimmen, die Sie halten können und die Sie von anderen Betrieben in der Region unterscheiden.

03 / Entwickeln

Übersetzung in Sprache und Bild. Wie klingt eine Stellenanzeige, die nach Ihnen klingt? Welche Bilder zeigen den Alltag statt gestellter Szenen?

04 / Umsetzen

Karriereseite, Vorlagen für Stellenanzeigen, Bildkonzept, bei Bedarf Aushänge und Social-Media-Material. Dazu eine Anleitung, damit Sie künftige Stellen selbst ausschreiben können, ohne dass es wieder beliebig wird.

Arbeitgeberauftritt – Was das kostet

Ein Arbeitgeberauftritt liegt meist zwischen 4.000 und 9.000 € netto, je nachdem, wie viel bereits vorhanden ist und wie viele Anwendungen dazukommen.

Wenn Ihre Marke insgesamt überarbeitet werden muss, ist das Teil des Design-Pakets. Wenn nur der Arbeitgeberbereich fehlt, geht es schlanker.

Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine konkrete Einschätzung.

Häufige Fragen zu Fachkräfte finden

Es kommt darauf an, was darauf steht. Eine Seite, die nur offene Stellen auflistet, ist ein Aushang. Eine Karriereseite, die wirkt, beantwortet die Fragen, die sich Bewerber wirklich stellen: Wer wird mein Team? Wie läuft der erste Tag? Was passiert, wenn ich einen Fehler mache?

Sechs bis zehn Wochen. Der längste Teil ist meist nicht die Gestaltung, sondern die interne Klärung, wofür Sie als Arbeitgeber stehen wollen.

Es hilft sehr. Zwei bis drei Gespräche mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen liefern meist mehr Substanz als jedes Konzept am Schreibtisch. Verpflichtend ist es nicht.

In den meisten Fällen ja. Stockfotos von lächelnden Menschen in Warnwesten erkennt jeder, und sie schwächen genau das Vertrauen, das entstehen soll. Ich arbeite dafür mit Fotografinnen und Fotografen aus der Region zusammen.

Garantieren kann das niemand. Was ein guter Arbeitgeberauftritt leistet: Die Menschen, die Sie ohnehin finden würden, entscheiden sich für Sie statt für das Unternehmen daneben. Bei einem knappen Bewerbermarkt ist das oft der ganze Unterschied.

Nah dran, aber nicht dasselbe. Personalmarketing bewirbt einzelne Stellen. Der Arbeitgeberauftritt klärt vorher, wofür Sie als Arbeitgeber stehen. Ohne diese Klärung wird jede Anzeige wieder austauschbar.

Sie suchen Leute und finden keine?

Dann lassen Sie uns fünfzehn Minuten darüber sprechen. Ich schaue mir vorher an, wie Ihr Unternehmen aktuell nach außen wirkt und sage Ihnen ehrlich, wo ich den größten Hebel sehe. Auch dann, wenn der nicht bei mir liegt.

hytte.design – Kristin Neumann
Hauptstraße 8; 02681 Wilthen

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